Tischarbeit im Schutzdienst
Vorteile der Tischarbeit
Der Hund hat den Vorteil, dass er dem Helfer nahezu in Augenhöhe gegenüber steht. Dies gibt dem Hund eine überlegene Position und damit mehr Sicherheit. Der hinter dem Hund stehende Hundeführer verstärkt dies noch verbal und durch Lob. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Hund an der mittig in ca.1,50 m Höhe fixierter Leine die Möglichkeit hat, direkt bis an die Tischkante zu kommen um den Ärmel oder das Beutestück (je nach Ausbildungsstand) zu verfolgen. Es erfolgt keine Störung durch den Hundeführer durch z. B. falsch getimte Leinenrucke. Der Helfer kann sich ausschließlich auf den Hund konzentrieren. Nach dem Anbiss lernt der Hund die Beute ruhig und fest zu halten, den Griff ggf. zu verbessern sowie nach hinten zu kontern. Der glatte Boden wirkt sich hier sehr positiv aus. Es folgt ein Überlassen des Ärmels mit ruhigem Halten im „Sitz“, „Platz“ oder „Steh“, wobei der Hundeführer dann am Hund steht und unterstützend einwirkt. Sofort nach dem aktiven Trennen kann weiter gearbeitet werden. Es werden keine Kraftreserven durch Laufen mit dem Ärmel vergeudet. Auf diese Art und Weise wird dem Hund auch zielgerecht das Stellen und Verbellen gelehrt. Der Helfer vor dem Tisch bestimmt den Abstand zum Hund und die Intensivität des Anhetzens je nach Ausbildungsstand des Hundes. Nicht zu vergessen ist letztlich, dass der Helfer den Hund aus einer Rückenschonenden Körperhaltung arbeiten kann. Der Hetztisch ist alles im allen eine gelungene Bereicherung der Ausbildungshilfen.


Tischarbeit